Archiv der Kategorie 'Krachtigitation & Gallpaganda'

OZ ist tot – es lebe der Sprühling!


Ein konsequentes Leben geht konsequent zu Ende – OZ ist tot.
Ein Nachruf findet sich bei Reclaim Your City.

Utz statt GÜZ(Gefechtsübungszentrum)!

Vom 17. August bis zum 25. findet auch dieses Jahr wieder ein Antimilitärisches Sommercamp statt. Mehr Informationen finden sich unter warstartsherecamp.org

Barrieren ins Museum, Schubladen zu Sägemehl, Diagnosen zu Seifenblasen!

Freaks, Krüppel, Blinde, Lahme und Normalgestörte! Liebe Alle!

Es ist wieder soweit, feiert mit uns auf der zweiten behindert und verrückt feiern Pride Parade! Lasst uns wieder auf die Straße ziehen, lasst uns wieder zeigen, dass wir schön sind und dass wir lauter sind als die Norm. 2013 waren wir viele und 2014 werden wir mehr!

Viele erleben uns als irritierend, wenn wir sind, wie wir sind. Viele meinen, unser Alltag wäre leidvoll. Doch das ist letztlich ihr Problem, nicht unseres. Wir warten nicht ab, dass unsere Körper endlich als begehrenswert bewertet werden. Wir zeigen, wie schön wir sind. Wir warten nicht ab, bis unser Verhalten nicht mehr als abseitig und verstörend angesehen wird. Wir sind einfach da und bringen uns ein, so wie wir sind. Wir zeigen uns — unsere Buckel und schiefen Hüften, unsere sogenannten Neurosen und Verhaltensauffälligkeiten!

Los geht der Umzug am Hermannplatz mit einer Kundgebung. Der Zug tanzt auf dem Kottbusser Damm und der Skalitzer Straße, mit Zwischenstopps und kurzen Redebeiträgen. Am Südblock beim Kottbusser Tor wird bei Konzerten und Performances weiter gefeiert.

Barrieren ins Museum, Schubladen zu Sägemehl, Diagnosen zu Seifenblasen! Küsst den Wahnsinn wach, liebt Krummbeine und Spasmen, begehrt Krücken und Katheter. Wir verstören und verführen und sind lauter als die Norm! Rollt, humpelt, tastet euch vor – zum Hermannplatz am 12. Juli, um 15 Uhr.

Mehr Infos & Programm: pride-parade.de

Freaks and Cripples, Lunatics and Gimps, Deaf, Crazy, Blind or just ordinarily weird people – come out into the streets again, because we own it! We were many, we will be more!

Party with us at the “behindert und verrückt feiern” Disability & Mad Pride Parade 2014 in Berlin.

Put barriers in the museum, it’s time to break out of our boxes, be who you want to be, not who they say you are.

Kiss madness awake, love crooked legs and spasms, desire crutches and catheters. We unsettle und seduce and we are louder than the norm. Roll, limp and grope your way to Hermannplatz, July 12th at 3pm.

For more information: pride-parade.de

Soli and love for R94

Wir laden euch ein! Zur antirepressions-Sause zugunsten der Rigaer94. Die Krachtigall houst in ihrem Lieblingsnest im Keller des Subversiv e.V. – Krawallundremmidemmigarantie! Oben gibts Punkrock Gassenhauer. Dazu wie immer ein paar Extras und leckeres vom SoliTresen.
Unsre Feierei gegen ihre Repression!
Keller:
mari.an (Klangkost / Flachbau)
tiff tiffner (Trackord)
h3lmet (Kr8i)
Forster (image ctrl / Kr8i)
KOMando Beretto (Kr8i)
Bar: Punkrock (Yeah!)

Freiheit könnt ihr nicht verbrennen!

Während des jährlichen sogenannten Unabhängigkeitsmarsches (11.11.) in Warschau, der vornehmlich von rechten Hooligans und Nazis besucht wird, wurde z.B. das Squat „Przychodnia“ angegriffen und das Regenbogendenkmal verbrannt.
Um zu zeigen das eine solche Gesellschaft, nicht die unsere ist, gab es eine Demostration.
Wir sind alle Antifas, anders geht es nicht!

Scheiß Drecksnest! Schneeberg

Unter „Wir-sind-das-Volk“-Rufen sind bei einem von der NPD organisierten „Lichtellauf“ am 2. November ca. 1800 Bürger_innen mit Fackeln durch Schneeberg gezogen. Das ist eine kaum verhohlene Anknüpfung an die Fackelmärsche von SA und SS, und eine kaum verhohlene Drohung, das Flüchtlingslager am Stadtrand beizeiten niederzubrennen. Auch in den sozialen Medien blüht die rassistische Paranoia. Unterm Applaus der Netzgemeinde werden Geflüchtete als „Dealer“, „Vergewaltiger“, „Kriminelle“ und „Asylbetrüger“ stigmatisiert. Die Verfolger_innen spielen verfolgte Unschuld, und die Politik verspricht, in Zukunft besser und früher auf ihre „Sorgen und Befürchtungen“ zu hören. All das erinnert fatal an die Pogrom-Stimmung in Hoyerswerda, Mannheim-Schönau und Rostock-Lichtenhagen vor mehr als zwanzig Jahren.

Quelle: http://top-berlin.net/de/texte/beitraege/scheiss-drecksnest-scheiss-drecksland

Auch diesen Samstag (16.11.2013) trifft sich wieder der hässliche deutsche Mob um gemeinsam mit der NPD in Schneeberg gegen Flüchtlinge zu hetzen. Aus verschiedensten Städten gibt es Busse, um diesen Fratzen in ihre Suppe zu spucken. Mehr Info zu Gegenveranstaltungen gibt es unter http://refugeeswelcome.blogsport.eu/

Bildet revolutionäre Fahrgemeinschaften…

Kommt zur Kundgebung nach Frankfurt am 12. November, ab 9 Uhr, vor dem Landgericht Frankfurt.

Sonja ist angeklagt, als Mitglied der Revolutionären Zellen/Rote Zora (RZ) 1977 und 1978 an Anschlägen beteiligt gewesen zu sein. Ebenso soll sie 1975 Waffen für den den Angriff auf die OPEC-Konferenz in Wien transportiert haben. Das Gericht wird sich besonders auf die in sich widersprüchlichen Aussagen des Kronzeugen Hans-Joachim Kleins stützen.
Dabei wird es weiterhin ignorieren, dass ein anderes Landgericht Klein bereits vor Jahren als nicht vertrauenswürdig eingestuft hat. Dem Gericht ist es auch egal, dass ein französischer Bulle bei seiner Zeugenbefragung vor ein paar Wochen Klein erneut als Lügner entlarvt hat und Sonja somit entlastet hat. Vielmehr wird das Gericht ohne Skrupel die unter folterähnlichen Zuständen erzwungenen Aussagen von Hermann F. verwenden. Dabei war es dem Gericht egal, ob Hermann, der 1978 schwer verletzt den Bullen ausgeliefert war, durch seine erneute Zeugenvorladung im Prozess retraumatisiert werden könnte. Die Haltung von Sonja selbst wie auch von der für mehrere Monate in Beugehaft gezwungene Zeugin Sybille B. jedoch wird sie für ihr Urteil nutzen. Beide haben jegliche Zusammenarbeit verweigert. Auch deshalb rufen wir auf, am Tag der Urteilsverkündung in Frankfurt laut und deutlich mit der mittlerweile ältesten U-Haft-Gefangenen Europas solidarisch zu sein.

Freiheit für Sonja! Mehr Infos findest du auf verdammtlangquer.org

Kondome, Spirale, Linksradikale

Puh, schon wieder ist ein Jahr rum und die Feinde der Selbstbestimmung laden wieder zur Propagandaschlacht. Wer die, mitunter manchmal handfesten, Werte der christlichen Fundamentalisten aus nächster Nähe erfahren will, dem seie Samstag der 21.09.2013, um 13 Uhr vorm Bundeskanzler_innenamt in Berlin ans Herz gelegt.

Ein Auszug aus einem Aufruf:

Wir dagegen streben eine Gesellschaft an, in der weder religiöse Moralvorstellungen, gesellschaftliche Normierungen noch staatliche Zugriffe über das Leben und den Körper von Menschen bestimmen. Flt*i sollen auf Grund einer Abtreibung weder gesundheitliche noch rechtliche oder wirtschaftliche Nachteile in Kauf nehmen müssen. Die Entscheidung für oder gegen eine Schwangerschaft soll ohne Eingriff oder Belehrungen des Staates und ohne Angst vor moralischer Verurteilung möglich sein. Um die Rahmenbedingungen für eine weitreichende Selbstbestimmung über den eigenen Körper herzustellen, muss Abtreibung legalisiert werden. Außerdem muss der Zugang zu Verhütungsmethoden wie der „Pille danach“ ermöglicht werden. Diese ist in Deutschland immer noch nicht so wie in fast allen anderen europäischen Ländern und entgegen den Empfehlungen der WHO rezeptfrei, d. h. ohne Bittsteller_innentum, erhältlich.
Wir wollen eine Gesellschaft, in der eine „Behinderung“ kein Problem oder Mangel darstellt. Kein Mensch soll sich „verpflichtet” fühlen abzutreiben, weil eine Behinderung des späteren Kindes wahrscheinlich erscheint.

Den kompletten Aufruf gibt es unter no218nofundis.wordpress.com